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Fließbohren ist die spanlose Methode zur Erzeugung
von Durchzügen. Das Material wird nicht einfach entfernt, sondern
mittels Kraft und Reibungshitze verdrängt, wulstförmig aufgeworfen
und zu einer Art Buchse ausgeformt. Der Durchmesser und die Form des erhaltenen
Durchzuges wird bestimmt durch die Abmessung des zylindrischen Teiles
des Fließbohrers. Die so erzeugten stabilen Buchsen entstehen durch
Materialverdrängung und nicht durch Abtragung bzw. Aussparung. Das
positive Resultat dieser homogenen Verformung ist neben der zusätz-lichen
Materialfestigung eine erhebliche Zeit- und Werkstoffersparnis.
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Fließformen >> Temperaturen Fließformen >> Optimale Arbeitsbedingungen Fließformen >> Anwendung Fließformen >> Vorteile |
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Fließformen >> Temperaturen: Beim Fließformen entstehen Temperaturen, die für die Anwendung in der Praxis nicht unbedeutend sind. Die Glühzone ist am Werkstück als kirschrote Kreisringfläche um das Werkzeug herum erkennbar. Da die Höhe der entstehenden Temperatur in direkter Abhängigkeit zum Werkstoff und Formendurchmesser steht, sind nur ungefähre Angaben möglich. Ausführliche Grundsatzversuche, die auch mathematisch überprüft wurden, belegen diese Werte. >> nach oben
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Fließformen >> Anwendung: > Bearbeitung langspanender Werkstoffe, schweißbare legierte und unlegierte Stähle, > VA-Materialien, Aluminium und -legierungen, Kupfer, Messing sowie Sonderlegierungen > Lochdurchmesser von 3 bis 30 mm > Materialstärken ab 1,0 mm >> nach oben
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Fließformen >> Vorteile: > Es entstehen stabile Buchsen für die Aufnahme von Löt- und Schraubverbindungen > Spanlose Fertigungsmethode, für die keine Spezialmaschine notwendig ist > Sehr effektiv, durch hohe Zeit-, Arbeits- und Werkstoffeinsparung > Keine Einniet- und Anschweißmuttern mehr erforderlich > Mehr Sicherheit durch homogene Verformung > Hervorragende Oberflächenqualitäten und hohe Standzeiten. >> nach oben
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